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Was kosten Kaminholzöfen?

Der Kaminholzofen ist nach wie vor faszinierend für seine Betrachter und hat bis heute nichts an Charme eingebüßt. Der Holzofen ist freistehend und nur selten in die Wand eingelassen. Um der wohligen Wärme an kalten Wintertagen Einzug in Ihr Wohnzimmer zu gewähren, sollte man sich der Unterschiede der einzelnen Holzöfen bewusst sein. Es gibt verschiedene Formen des Kaminholzofens, die sich schon im Preis unterscheiden.

Entscheidet man sich für einen Kaminholzofen, dann können die Anschaffungskosten zwischen 200,00€ und 8.000,00€ liegen. Einen guten Holzofen gibt es allerdings schon ab ca. 1.000,00€ zu kaufen. Einen guten Standkamin erhält man schon ab ca. 800,00€, er kann aber gut und gerne mehre tausend Euro kosten. Ein Pellet-Holzofen bewegt sich in den Anschaffungskosten zwischen 200,00€ und 2.000,00€.


Standkamin, Brennholzofen und Werkstattofen

Brennholzofen Werkstattofen
Der Standkamin wird im Raum aufgestellt, wie der Name schon verrät. Funken, die durch das Nachlegen von Brennmaterial entstehen können, dürfen keinen Schaden anrichten. Deswegen sollte unbedingt auf einen feuerfesten Untergrund geachtet werden. Daneben ist eine ausreichende Wärmedämmung umliegender Gebäudeteile wichtig. Der Holzofen als solcher ist also immer mit Nebenkosten verbunden, die immer mit einberechnet werden sollten, wenn man sich einen Holzofen anschafft.

Der Standkamin ist ein moderner Kaminofen. Ein echter Klassiker unter Brennholzofen-Arten ist der Kachelofen. Bei diesem Kaminholzofen steht nicht das Beobachten des Feuers im Vordergrund, sondern das Heizen des Raumes. Die Kacheln speichern die Wärme und geben diese gleichmäßig über viele Stunden verteilt an den Raum, in dem der Holzofen steht, ab. Aber auch schon bei diesem „klassischen“ Modell des Brennholzofens gibt es inzwischen Varianten, die mit einem Sichtfenster ausgestattet sind. So hat man es im Wohnzimmer nicht nur schön warm, sondern kann auch das Feuer bestaunen. Kachelöfen haben den Vorteil, dass sie meist direkt an die anliegende Wand gebaut werden.

Mag man es etwas rustikaler, ist der Werkstattofen der richtige Holzofen. Er besitzt allerdings keine Sichtfenster, ähnelt aber ansonsten dem modernen Brennholzofen. Zum Seitenanfang

Kaminholzofen und Pellets-Ofen

Kaminholz und Pellets Ofen
Neben der klassischen Variante eines Holzofens mit Brennholz, gibt es inzwischen weitere Möglichkeiten. Auch einen Kaminholzofen oder einen Brennholzofen kann man mit Pellets oder Hackschnitzeln befeuern. Ein Pellets-Ofen hat den Vorteil, dass er sich teilweise selbst befeuern kann und sich die Pellets aus einem Lager selbstständig zieht. Er ist einer der Holzöfen, der auch zur Heizung des ganzen Hauses geeignet ist. Holzpellets sind umweltfreundlich und eine gute Alternative zum Heizen. Bei dem Pellets-Brennholzofen gibt es halbautomatische Holzöfen, für jemanden, der gerne noch selbst Hand anlegen will. Für diejenigen, die es etwas gemütlich mögen, gibt es vollautomatische Pellet-Holzöfen.

Auch wenn die Anschaffungskosten nicht gering sind, kann sich eine Investition lohnen. Weniger Reparaturkosten fallen an und der Holzofen bleibt Ihnen lange erhalten. Trotzdem sollte ein Holzofen niemals ohne fachmännischen Rat angeschafft werden. Denn ob ein Ofen in Ihr Wohnzimmer passt und was Sie sonst noch alles beachten sollten, weiß sicherlich ihr Kaminholzberater in der Region. Trotzdem lässt sich Ihr Brennholzofen ganz individuell gestalten. Denn ob er mit Naturstein oder Kacheln sein soll oder ob sie zu einer moderneren Variante wie dem Standkamin greifen, ist immer noch Ihre Entscheidung. Aber und so viel steht fest, ein Holzofen als Heizung, und sei es nur für Ihr Wohnzimmer, ist eine kluge Investition und bedient sich immer wieder nachwachsender Rohstoffe, die sich langfristig bezahlt machen. Zum Seitenanfang

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